Das Abfallaufkommen auf nationaler Ebene nimmt nicht ab, doch die Deponiekapazitäten, insbesondere für Verbrennungsrückstände, werden immer knapper. Zu diesem Druck auf die Deponiekapazitäten kommt die grosse Unsicherheit hinzu, die PFAS für die Deponiebewirtschaftung mit sich bringen.
Der 7. Deponietag befasste sich mit diesen beiden aktuellen Themen. Am 10. März traten nacheinander 11 Referentinnen und Referenten auf, um ihre Sichtweisen und Lösungsansätze für diese und weitere Herausforderungen im Bereich der Deponien darzulegen.
Die Themen, die am Vormittag behandelt wurden, betrafen die Situation hinsichtlich der Deponiekapazitäten für Verbrennungsrückstände in der Schweiz, aber auch bei unseren deutschen Nachbarn und ganz allgemein in Europa, die Sichtweise der Umweltverbände auf neue Deponieprojekte sowie die Massnahmen zur Optimierung der Nutzung der verfügbaren Volumina.
Der Nachmittag war den neuesten Entwicklungen im regulatorischen Rahmen für PFAS im Zusammenhang mit Deponien, der Behandlung von Abwasser aus Deponien, der Behandlung von Materialien vor ihrer Deponierung sowie der heiklen Frage der Auswirkungen von PFAS auf die langfristige Bewirtschaftung dieser Anlagen gewidmet.