Dank dieser Anpassung der Abfallverbringungsverordnung würde die etablierte und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Schweizer KVA und den Nachbarregionen bestehen bleiben. Insgesamt rund 400 000 Tonnen Abfällen – etwa 10 Prozent der in der Schweiz verbrannten Gesamtmenge – stammen aus der EU, vor allem aus Deutschland und Österreich. Etwa die Hälfte der 400 000 Tonnen besteht aus Siedlungsabfällen. Diese Importe tragen zur optimalen Auslastung der Schweizer Anlagen und zur Wärmeproduktion in den Schweizer Fernwärmenetzen bei. Die Schweizer EU-Nachbarn profitieren von den kurzen Transportwegen und müssen keine teuren Anlagen bauen und betreiben.
Der Vorschlag der EU-Kommission wird durch eine lesenswerte Begründung ergänzt, die die ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile der aktuellen Entsorgungslösung unterstreicht.
Der VBSA begrüsst diese Initiative der EU-Kommission sehr und hofft auf die baldige Zustimmung des EU-Parlaments und des EU-Rats.