In der MVA Schweinfurt wurden drei Szenarien geprüft: Im Referenzszenario wurden ausschliesslich hausmüllartige Abfälle verbrannt. Anschliessend wurden PFAS-kontaminierte Böden und Kompost zugemischt. In einer weiteren Eskalationsstufe wurden bekannte PFAS-Substanzen gezielt und in hoher Konzentration zu den Abfällen hinzugefügt. Über die gesamte Studiendauer und im Nachlauf wurden Input- und Output-Materialströme auf PFAS geprüft. Um die Vergleichbarkeit zu sichern, wurden sechs Messmethoden parallel angewandt.
Die Studie bestätigt, dass thermische Abfallbehandlungsanlagen PFAS nahezu vollständig zerstören, mit Zerstörungsraten von über 99,9999 %.